
We always knew you were a whoopsie - Anfangs war ich etwas zurückhaltend bei diesem Film, weil ich befürchtete, es handle sich hierbei um eine flache Liebesgeschichte in einem Fantasyland. Sollte auch der geneigte Leser ähnliche Bedenken haben, so vergesse er sie. Der Sternwanderer fährt das volle Programm, eine hinreißende Abenteuergeschichte voller Spannung, interessanter Charaktere, witziger und ungewöhnlicher Einfälle UND natürlich auch Liebe. Letzteres ist ja - um Missverständnissen vorzubeugen - kein Manko, nur mag ich keine Filme, die sonst überhaupt keinen Inhalt haben.Ich habe jetzt mal für mich versucht, die Story kurz zusammenzufassen, ohne zuviel zu verraten, aber das ist mir nicht gelungen. Es passiert ständig etwas Neues, es gibt anfangs drei (bis vier) Handlungsstränge, und laufend tauchen interessante Charaktere auf. Um dem Film gerecht zu werden, müsste man die ganze Handlung erzählen. Ich empfehle, ihn stattdessen anzusehen. Was ich als positiv herausstreichbar empfinde:Die durchwegs guten bis hervorrangenden schauspielerischen Leistungen.Die witzige Sidestory mit den sieben Prinzen bzw. ihren Geistern.Der Charakter, den Robert de Niro spielt. (Wunderbare Idee, vielleicht nicht ganz neu, aber toll umgesetzt.)Die Geschwindigkeit der Handlung. Keine Verschnaufpause, aber auch nicht überhastet.Die genau in der richtigen Menge eingestreuten Gags.Im Ablauf der Geschichte gibt es zwar keine echten Überraschungen, jeder Fantasy- und Märchenliebhaber weiß, wie so was abläuft und kann sich das Ende schon bald ziemlich genau ausmalen, aber die witzige Durchführung und liebevoll ausgearbeitete Details machen den Film dennoch zu einem Leckerbissen. Natürlich muss man Fantasy mögen, um Gefallen an diesem Film zu finden, aber das macht ja schon der Titel klar. Ich würde mal sagen, das Zielpublikum von *Die Braut des Prinzen* wird auch am Sternwanderer seine helle Freude haben.Zu den Specials sage ich gar nicht viel, es gibt ein Making-of, verpatzte und entfernte Szenen und einen Trailer, und mehr brauche ich auch nicht.Ach ja, weil solche Vergleiche gerne mal herangezogen werden: Der Film ist zwar Fantasy, aber NICHT vergleichbar mit *Herr der Ringe*. Wollte ich nur gesagt haben.
Märchenhaft schöner Film - Diese Film hat einfach alles:einen strahlenden Helden, der zuerst nur ein schüchterner Junge ist, im Verlauf des Films aber über sich hinauswächsteine wunderschöne Heldin, die auch noch klug und stark isteine böse Hexe, die das Wahre Böse verkörpert, von Michelle Pfeiffer aber auch mit einem Augenzwinmkern gespielt wirdeinen verrückten aber liebenswerten Pirat, der alle Klischees die man vorher von Piraten hatte auf charmante Weise über den Haufen wirftPrinzen, die sich zwar alle gegenseitig versuchen umzubringen, aber mit ihrem Sarkasmus das Märchen auflockerneine intrigante alte Hexe, die zwar am Ende nichts mitgekriegt hat aber trotzdem die Geschichte eintscheidend beeinflusste... und natürlich ein Happy End!Ich kann mir diesen wunderbaren Film immer wieder anschauen und werde es auch auf jeden Fall machen ,)
Meinung - Ein wundervoller Film ich hab zwar das Buch nicht gelesen aber ich hörte schon öfters, dass der Film besser sei als das Buch was relativ selten der Fall ist. Deswegen musste ich ihn mir unbedingt ansehen und er ist wirklich wunderschön.Einer der schönsten Fantasy-Filme die ich bisher gesehen habe.Die Besetzung der Schauspieler war auch klasse.Ich hoffe es werden noch weitere so schöne Verfilmungen folgen.
Zu schön um wahr zu sein! - Als eingefleischter Herr der Ringe und Fantasyfan hab ich seit langem keinen so tollen Fantasyfilm mehr gesehen. Kannte den DVD hier bei Amazon aber die Handlung fand ich nicht so ansprechend, dass ich mir den Film gekauft hätte. Erst als mir eine Kollegin den Film empfohlen hatte hab ich ihn mir gekauft und war echt sprachlos als ich ihn mir dann angesehen hatte. Nach 2 Tagen hab ich ihn gleich nochmal angesehen und das war sicher nicht das letzte Mal. :) Alle bedeutenden Aspekte der Fantasy sind in diesem Film perfekt integriert und die Schauplätze traumhaft gestaltet. Man bekommt richtig Lust in die Welt von Stormhold einzutauchen, dieses Verlangen hatte ich das letzte Mal bei Herr der Ringe oder Harry Potter. Außerdem sehr positiv, dass der Film nicht zu den neuartigen Fantasyfilmen gehört, bei denen ein Kind die Hauptrolle spielt wie in Der goldene Kompass oder Narnia . Das Bonusmaterial ist auch schön anzusehen und nicht zu langatmig wie das meiner Meinung nach oft der Fall ist. Fazit: Für Fantasyfans ein absolutes Muss, aber auch für alle Anderen empfehlenswert!
Toller Fantasy-/Märchen-Film !!! - Als Vorlage für den Film diente das gleichnamige, illustrierte Märchen vom Comic-Team Neil Gaiman (Autor) und Charles Vess (Zeichner).Die Unbenennung des Original-Titels Stardust, welcher übersetzt Sternenstaub bedeutet, in Sternwanderer ist mir unverständlich. Sternenstaub ergibt eigentlich mehr Sinn, denn die Sternschnuppe, die herabstürzt und sich im Fantasy-Reich Stormhold als das schöne Mädchen Yvaine (ähnelt einer Fee) materialisiert, würde zu Staub zerfallen, sobald sie die große Mauer, welche die Grenze zur Realität bildet, überschreitet. Der Titel ist jedoch nur nebensächlich, denn schliesslich kommt es auf den Filminhalt an und der ist wirklich sehr gut.Es lohnt sich, den kurzweiligen, schönen Film mit klassischen Märchenelementen (z.B. bösen Hexen u. hinterhältigen Prinzen), so wie originellen Ideen und lustigen Szenen (z.B. mit tuntigem Piraten-Kapitän) anzusehen. Die Effekte (fliegendes Piratenschiff, Zauberei der Hexen etc.) kommen nicht zu kurz.Mir gefallen auch die toten Prinzen als Geister, die je nach Todesursache entsprechend aussehen. Dies trägt jedoch dazu bei, dass ich im Gegensatz zu einigen anderen Rezensionsverfassern den Film nur bedingt als Familienfilm empfehlen kann. Auf Kleinkinder könnte z.B. die Axt in einem der Köpfe erschreckend wirken.