Schauspieler : House of Flying Daggers (Einzel-DVD)

House of Flying Daggers (Einzel-DVD)

EUR 5,88


Im Jahr 859 Unruhe herrscht im Groreich China. Eine mchtige Rebellenallianz, genannt das House of Flying Daggers, attackiert den unfhigen Kaiser und seine korrupte Regierung. Die beiden Polizisten Leo und Jin bekommen den fast unlsbaren Auftrag, in nur zehn Tagen den Fhrer der Rebellen zu identifizieren und festzunehmen. Ganz oben auf der Verdchtigenliste steht die blinde Tnzerin Mei. Um mehr ber sie und die Rebellen zu erfahren, soll Jin nach einer fingierten Festnahme Mei befreien und ihr Vertrauen gewinnen. Der Plan gelingt, doch auf der langen Flucht durch die Wlder geschieht etwas Unvorhersehbares...


Grausig - Mein Lieblings-Film heißt Tiger and Dragon. Ich habe Hero verschlungen, der Kaiser und sein Attentäter, Musa... kurz und gut - ich liebe den asiatischen Poesie-/ Kriegsmix. Darum wars für mich klar, daß auch House of the Flying Daggers in meine Sammlung gehört, ist er doch von den Produzenten von Hero und Tiger and Dragon, und die wissen doch wohl was ihre Kunden wünschen.Da wird drei Minuten lang ein Polizist mit einer schmuddeligen Alltagsszene in die Story eingeführt, nur um wenige Minuten später mit völlig veränderter Mimik / Optik in einem farblich und stilistisch völlig unterschiedlichen Szene, in einem Edel-Puff Under Cover aufzutauchen... war das die gleiche Person? War das ein Zeitsprung wie in Pulp Fiction, oder eine einfache Retrospektive? Und wenn es der Polizist war, warum spielte er dann ausgerechnet einen Vergewaltiger? Und warum griff diese Edelnutte ausgerechnet den anderen Polizisten an, der sie vor dem Vergewaltiger gerettet hatte, und warum vertraut die Edelnutte nun doch ihrem mutmaßlichen Vergewaltiger plötzlich so leichtgläubig? Nun ist das nicht der erste Film, der zu Beginn eine Verwirrung beim Zuschauer auslöst und ich kenne den Trick - ich erwartete abgelenkt zu werden von dieser Verwirrung, und später, in einer erneuten Verwirrung plötzlich den Zusammenhang zu sehen und das Big Picture eröffnet zu bekommen. Also erwartete ich jetzt einen völlig anderen Handlungsstrang, oder Action, oder Sonstwas. Aber es geschieht einfach nichts anderes. Es geht den ganzen Film genau so weiter. Die Edelnutte verliert auf der Flucht ihre Dolche und besagter Undercover-Polizist beschäftigt sich Minutenlang und über mehrere Szenen mit der Wiederauffindung der Dolche. Warum sind denn die Dolche wichtiger als die Flucht? Natürlich erscheinen dann die herannahenden Verfolger, und werden prompt von ihrem Kollegen, dem Undercover-Polizisten, getötet- warum das alles? Verwirrung reiht sich an Verwirrung, und kaum wird die eine en passant (meines Erachtens viel zu beiläufig) aufgelöst, ist schon die nächste da... das zieht sich bis zum Schluß durch, bis zum großen, typisch asiatischen Poesie- Ende bei dem eine viel zu gut kaschierte und absolut nicht zu erahnende Liebesaffäre mit damit verbundenem Eifersuchtsdrama bekannt wird...Nein, dieser Film wird mir nicht als großes, episches Werk in Erinnerung bleiben, sondern nur als lieblos erzählte, zusammenhangslose große Verwirrung mit deutlich mehr als 7 Litern Blut pro Person im plötzlich gefallenem, blütenweißen, meterhohen Schnee... grausig. Einfach grausig.

Mehr von dieser Optik - Würden sich mal westliche Filmemacher ein Vorbild an der Optik von Filmen wie Hero, House of flying daggers oder Shinobi nehmen!Grafisch sind asiatische Produktionen ihren westlichen Konkurrenten um Längen voraus. Zumindest die, die ich kenne. Schade nur, daß die Story wieder einmal dem typisch asiatischen Muster folgt. Wer hier also mal etwas neues erwartet, muß enttäuscht werden.Eine Liebesgeschichte eingebettet in Kampfkunst mit einem tragischen Ende. Variationen dieses Grundthemas findet man zuhauf, wobei auch House of flying daggers keine Ausnahme macht. Das interessante und tolle ist daher nicht so sehr die Geschichte, sondern die Art, auf die sie erzählt wird.Ruhige Momente mit wunderschönen Aufnahmen wechseln sich mit sauber inszenierten Kampfszenen ab. Eine gelungene Komposition!Wer ästhetische Bilder mag, ein Freund von asiatischer Kampfkunst ist, der sollte an diesem Film nicht vorbeigehen. Die mittelmäßige Story wird zu Genüge durch die schönen Bilder aufgewertet.

Wundervoll - Dieser Film ist einfach ein Augenschmaus.Die Farben, die Musik, die Kleider und die Story passen einfach perfekt.Dieser Film ist ein Muss für jeden Asia-Film-Liebhaber!Selbst wenn der Film schon zu Ende ist träumt man noch von den atemberaubenden Szenen.

tolle Bilder, merkwürdige Geschichte - Erst Mal das Positive:Die Farben, Kameraeinstellungen und die damit transportierte Stimmung sind wirklich toll. Auch die Kampfszenen sind nett anzuschauen. Meine Lieblingsszene brauner Wald und Silhouette in grasgrün. Es passiert zwar nichts aber tolles Bild.Die Geschichte ist vernachlässigbar! Eine ausgesprochen wirre Liebesgeschichte mit durchgeknallten Wendungen. Insgesamt 3 Sterne für die tollen Bilder, aber vorsicht das wirkt natürlich nur auf großer Leinwand!

Tragische Liebesgeschichte kombiniert mit einer perfekte Bildregie und fantastisch leuchtende Farben - Nach „Tiger and Dragon“ und „Hero“ versucht Regisseur Zhang Yimou in „House of Flying Daggers“ einen dritten Weg, asiatische Kampfkunst, historische Begebenheiten und eine tragische Liebesgeschichte zu vereinen.Entgegen den berühmten und sehr erfolgreichen Vorgängern konzentriert sich Zhang Yimou in dem 2004 in die Kinos gekommenen „House of Flying Daggers“ allerdings sehr viel mehr auf die Bildsprache und die Charakterisierung seiner drei Hauptdarsteller als auf die Geschichte selbst. So hat man des Öfteren das Gefühl, die Historisierung des Stoffes und die Verortung im Niedergang der Tang-Dynastie sind reine Staffage, um eine tragische Liebesgeschichte in Szene zu setzen.Dies aber gelingt dem Regisseur auf außergewöhnliche Art und Weise. Die drei Schauspieler Andy Lau, Zhang Ziyi und Takeshi Kaneshiro bieten eine herausragende Leistung. Ihre tragische Liebesbeziehung, die den gesamten Film über entwickelt wird, kommt wunderbar zur Geltung. Keine Träne, keine Szene wirkt überzogen und vor allem das Ende ist ein Meisterwerk für sich.Daneben beeindruckt die Farbkomposition des Films. Die grünen Bambuswälder, in denen sich die Liebe zwischen Mei und Jin entwickelt, der blaue Himmel, unter dem die Tragik der Dreiecksbeziehung verdeutlicht wird, die schneebedeckte Landschaft, die zum Synonym der inneren Kälte und des Hasses zwischen den Freunden wird, gehen unter die Haut. Verquickt mit atemberaubenden Kampfszenen gelingt es Yimou perfekt, die Balance zwischen ruhigen, poetischen Bildern und rasanten Kampfszenen zu finden. Vor allem die Schlusssequenz, die eine herrlich leuchtende, grüne Landschaft zeigt, die binnen Sekunden zu einer sturmumtosten Schneewüste wird, ist einmalig.Ein wenig betrübt nur die Zentrierung auf diese Schlussszene. Der eigentliche Kampf zwischen Kaiser und Rebellen wird in einer einzigen, drei Sekunden langen Einstellung sich anschleichender Kämpfer angedeutet und damit auch gleich wieder ad acta gelegt. Ein wenig hat man den Verdacht, dem Regisseur kommt es einzig und allein auf die Komposition, die Bildsprache an. Doch die ist so perfekt, so schön und traurig, dass man den Film gesehen haben muss. Tränengarantie inklusive!Perfekte Bildregie, fantastisch leuchtende Farben, eine unaufdringliche, sehr schöne Filmmusik und ein unschlagbar günstiger Preis machen diese DVD zu einer sicheren Kaufempfehlung.Extras gibt es auf der Silberscheibe zwar auch zu sehen, doch sind sie wenig spannend und nur mit Untertiteln zu betrachten. Allerdings gibt es eine sehr teure Doppel-DVD-Ausgabe, die den Fans alles bietet, was das Herz begehrt.




House of Flying Daggers (Einzel-DVD)