Schauspieler : Jet Li - Fist of Legend

Jet Li - Fist of Legend

EUR 9,90


Oberste Liga - Spricht man von Jet Li als einem der legitimen Erben Bruce Lees, so bezieht sich dies in der Regel auf die Fußstapfen des Martial-Arts-Films, in welche der Wushu-Kämpfer tritt. Mit Fist of Legend erhält diese Auffassung eine tiefer greifende Bedeutung: Gordon Chans Actionmovie ist ein Remake des Klassikers Fist of Fury (1972) - hierzulande auch bekannt unter dem Titel Todesgrüße aus Shanghai -, in welchem niemand Geringerer als Bruce Lee die Rolle des Chen Zhen innehatte. Der Film übertraf mit seinem Repertoire an Kampfszenen sämtliche Erwartungen und avancierte fast über Nacht zu einem Meilenstein des Hongkong-Kinos, der bis heute unangefochten im Kanon des Martial-Arts-Films - und nicht nur des asiatischen - verweilt. Gordon Chans Neuinterpretation des Mythos um Meister Huo Yuanjia und seinen ersten Schüler hat es angesichts der immens hohen Messlatte, welche Fist of Fury gelegt hat, schwer. Freilich kann Fist of Legend nicht mit dem Original mithalten, doch das Schicksal eines vernachlässigungswerten Actionfilms hat es wahrlich nicht verdient, im Gegenteil!Das Rachemotiv, kein selten anzutreffender Faktor im Martial-Arts-Kino, erweist sich auch in Fist of Legend als wirkungsvoller Handlungsträger, auch wenn die mehrfach abgenutzte Schablone dahinter nicht vollkommen verdeckt werden kann, sie behauptet sich aber gegen böse Zungen und treibt den Film zusammen mit den Kampfszenen und ihrer gelungenen Performance ohne Einbrüche energisch voran. Den Kampfszenen mag vielleicht nicht derselbe Meilensteincharakter zugesprochen werden wie den Martial-Arts-Kunststücken anno 1972, doch in Fist of Legend beweist Jet Li nichtsdestotrotz, weshalb sein Wert in der Filmbranche, Sparte Action, über Jahre hinweg einen solch astronomischen Höhenflug hingelegt hat. Die Kampfszenen sind genrebedingt zwar die Highlights des Films, aber weder lieblos in Szene gesetzt noch farblos-seriellen Charakters. Für die choreografischen Augenweiden, welche Jet Li souverän meistert, zeichnet nämlich niemand Geringerer als Yuen Woo-Ping verantwortlich. Was er in Matrix, Tiger and Dragon und Kill Bill an choreografischem Labsal für die actionlüsterne Seele auf die Leinwand zauberte, hatte ihren Anfang in Fist of Legend genommen. Dementsprechend bedarf es keiner großen Worte, um ein Bild der atemberaubenden Martial-Arts-Darbietungen, welche Gordon Chans Film unendlich bereichern, zu vermitteln.Jet Li überzeugt in der Rolle des jungen chinesischen Studenten Chen Zhen, auch wenn die Fußstapfen, in welche er tritt, groß sind, meistert der mehrfache Wushu-Meister seinen Part bravourös. Auch die übrige Besetzung trägt ihr Scherflein zum Erfolg - denn nichts Geringeres ist Fist of Legend - bei, vor allem Billy Chow geht in der Rolle des skrupellosen und überaus brutalen General Fujita auf. Der Pfeil einer miserablen deutschen Synchronisation, der leider allzu viele Produktionen des asiatischen Kinos mitten ins Herz trifft, verfehlt Fist of Legend glücklicherweise.Die vorliegende DVD-Edition von HMH Hamburger Medien Haus blamiert sich auf technischer Ebene nicht. Trotz seines Alters von annähernd fünfzehn Jahren präsentiert sich der Film in einem gelungenen optischen Gewand, zwar reizt das Bild die Möglichkeiten der DVD nicht vollkommen aus, doch den Genuss des Films trübt es in keiner Weise. Auch die Tonspur in DD 5.1 (Deutsch, Englisch) beziehungsweise DD 2.0 (Deutsch, Kantonesisch) überzeugt und täuscht über das tatsächliche Alter des Films hinweg. Hinsichtlich der Extras will HMH zwar nicht im Fahrwasser des Geizes, welches sich manche DVD-Vertriebe teilen, mitschwimmen, doch etwas mehr an Bonusmaterial hätte die vorliegende DVD gewiss nicht in Verruf gebracht. Reichlich Fauxpas liefert HMH aber mit der DVD-Hülle: Die Angaben zu den auswählbaren Tonformaten auf Verpackung und im entsprechenden Menü stimmen nicht überein, gleiches gilt für die Untertitel. Weshalb der Film keine Jugendfreigabe erhält, ist klar, doch angesichts manch anderer Filme, die mit einer FSK-16-Brandmarkung davonkommen, eine Verhöhnung sondergleichen. Verstehe einer die untransparente Politik der Altersfreigaben ...Mit Fist of Legend legt HMH einen actiongeladenen Martial-Arts-Movie der obersten Liga endlich auf DVD vor. Zwar reicht es an das Original mit Bruce Lee nicht heran, doch der Kultstatus des Remakes im asiatischen Raum kommt nicht von ungefähr.

Jet Li s Fist of Legend endlich in Deutschland angekommen mit Hilfe von Arte - Na also.Warum nicht gleich so!?!Bei den Filmen Once upon a Chinese Fighter(Once upon a Time in China 3),Jet Li is the Hero(My Father is a Hero),The Kung Fu Cult Master(zum Glück von Splendid neu und besser unter dem Titel The Swordmaster bearbeitet und veröffentlicht worden) und Once upon a Time in China and America hätte man besser auch,wie bei diesen Film,vorher irgendeinen TV-Sender ausstrahlen lassen oder gleich von Splendid veröffentlichen lassen sollen.Bei diesem Film passt diesmal alles (ganz besonders diesmal bei der Synchro),aber nur Dank eines Senders namens Arte.Die haben diesen Jet Li-Filmklassiker so behandelt,wie es eigentlich die 3 oben genannten Titel (die mit einer Amateur-Synchro bestückt sind) auch verdient hätten,wie die Neuveröffentlichung von The Kung Fu Cult Master in The Swordmaster umbenannt von Splendid.Man sollte vielleicht erstmal Arte,einen anderen Fernsehsender oder Splendid(schon lange Experte in Sachen Asiafilme) solche Klassiker bearbeiten lassen.Diese Veröffentlichung von M.I.B. kriegt von mir 5 Sterne.Dieser Kauf hat sich diesmal gelohnt.Also M.I.B.,HMH,und wie ihr Billigfirmen alle heißt,wartet erstmal auf Fernsehbearbeitungen solcher Filmklassiker,bevor ihr diese verunstaltet okey.Und Tschüss

Hammer Trailer! Hammer Film! - Ich freue mich so riesig, dass dieser Top Film endlich auf DVD erscheint! Letztes Jahr habe ich leider nur einen Teil auf arte mitbekommen, daher muß ich den Kung Fu Streichen unbedingt komplett sehen. Die Actionszenen mit Jet Li sind unglaublich genial und auch die Synchro passt hier total, zumindest wenn wirklich wie angekündigt die TV Fassung von arte übernommen wird. Für alle Action und Jet Li Fans ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk! Der Hammer Trailer macht übrigens Geschmack auf mehr...

Jet Li at his best... - 1994 - Jet Li steht quasi noch in den Stiefeln seiner herausragenden Karriere, die heutzutage jeder bewundern kann.Das Glanzstück aus dieser Zeit, das noch heller als z.B. Once upon a time in China strahlt, ist Fist of Legend.Man schreibe das Jahr 1937 - die Zeit des Krieges zwischen Japan und China. In dieser Zeit treten zunehmend auch Rivalitäten zwischen den japanischen und chinesischen Kampfsportschulen auf, sodass es zu Herausforderungskämpfen zwischen den rivalisierenden Schulen kommt. In dieser Zeit studiert Chen Zen alias Jet Li in Japan, und bildet sich dort maßgebend in seinen Kampfsportfähigkeiten weiter. Als sein Meister getötet wird, kehrt er zurück, um herauszufinden, wer seinem großen Idol dies antat. Auf der Suche nach der Wahrheit begegnet er jedoch einem japanischen General, der genau dies verhindern will - und das um jeden Preis... der Kampf beginnt!Neben den einfach einmaligen Kampfszenen ( besonders die Schlussszene ) brilliert der Film auch maßgeblich durch seine Atmosphäre, die den Kampfsportbegeisterten Zuschauer sofort in den Bann saugt.Die vielen Kampfszenen lassen ein jedes Actionherz höher schlagen - vor allem, wenn sie allesamt auf einem extremen Niveau stattfinden.Charmant und suverän - so könnte man zudem die Rolle des damals jungen Jet Lis darstellen. Ihm ist die Rolle maßgeblich zugeschnitten, sodass er die Rolle des rachesüchtigen Studenten zu leben scheint.Alles in allem ist es schade, dass es neben diesem leider nur sehr wenige Kampsportfilme auf diesem Niveau gibt - sobald Hollywood lockt, haben die alten Chinaproduktionen ohne große special Effekts leider schon ein Ende.Ein Grund mehr, diese wenigen Schmuckstücke, unter denen Fist of Legend die Krone ist, völlig zu genießen!Ein Must-Have!




Jet Li - Fist of Legend